Aussehen und Lebensweise
Die Kleidermotte ist eigentlich zunächst ein unauffälliges Tier. Ihre Flügelspannweite liegt bei ca. 16mm und die Vorderflügel schimmern goldgelb. Die Hinterflügel sind etwas grauer und fransig.
Die Larve werden bis zu 10mm lang und sind gleblich weiß mit einem braunen Kopf & ist eigentlich das Problem.
Warum sind die Larven das eigentliche Problem?
Wer eine Motte durch das Schlafzimmer flattern sieht, greift meist sofort nach der Klatsche. Doch das eigentliche Problem fliegt nicht...es kriecht.
Die ausgewachsene Kleidermotte lebt nur ein bis zwei Wochen und nimmt in dieser Zeit überhaupt keine Nahrung mehr auf. Ihre einzige Aufgabe im Leben ist die Paarung und die anschließende Eiablage. Spannend an der Sache ist, dass ein einziges Weibchen in dieser kurzen Zeit bis zu 250 Eier ablegt.
Daraus schlüpfen die Raupen, die sich im Anschluss intensiv und unbemerkt durch unsere Kleidung fressen. Sie benötigen für ihre Entwicklung das Faserprotein Keratin, das natürlicherweise in Wolle, Seide, Leder, Federn und Haaren vorkommt. Für die Larve der Kleidermotte wird es allerdings erst dann interessant, wenn das Gewebe zu mindestens 20 % aus tierischen Fasern besteht. Reine Baumwolle wird daher oft verschont und kommt für die Schädlinge nicht infrage.
Nach mehreren Häutungen spinnt sich die Larve schließlich einen schützenden Kokon. Je nach den Bedingungen vor Ort schlüpft nach etwa 6 bis 8 Wochen das fertige Fluginsekt, womit der Zyklus wieder ganz von vorne beginnt.