Lebensweise und Fortpflanzung
Die meiste Zeit verbringt die Maulwurfsgrille unter der Erde. Nur während der Paarungszeit zwischen Anfang Mai und Mitte Juni wird sie aktiver und verlässt ihre Gänge.
Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 300 Eier ab. Diese werden in eigens angelegten Höhlen (bis zu 25 cm tief) abgelegt und vom Weibchen bewacht. Besonders spannend ist, dass das Weibchen die Eier nicht nur bewacht, sondern sich auch um die frisch geschlüpften Larven kümmert.
Die Entwicklung dauert insgesamt etwa zwei Jahre. Die Jungtiere wachsen langsam heran, durchlaufen mehrere Häutungen und überwintern im Boden, bevor sie schließlich geschlechtsreif werden.
Schadbild von Maulwurfsgrillen
Wenn Maulwurfsgrillen aktiv sind, zeigt sich das oft recht deutlich. Jungpflanzen beginnen zu welken, obwohl sie ausreichend Wasser bekommen. Beete wirken unordentlich und aufgewühlt und unter der Oberfläche entstehen Hohlräume.
Auch kleine, runde Löcher im Boden können auf ihre Gänge hinweisen. Besonders betroffen sind frisch angelegte Gemüsebeete und empfindliche Pflanzen.
Was tun bei Maulwurfsgrillen?
Wenn sich die Tiere stark vermehren und zum Problem werden, ist eine biologische Bekämpfung die beste Wahl. Sehr effektiv sind sogenannte Nematoden. Dabei handelt es sich um winzige Fadenwürmer, die gezielt gegen Maulwurfsgrillen eingesetzt werden können.
Diese können bei unserem Partner Biohelp bestellt werden.
Wichtig ist der richtige Zeitpunkt. Der Boden sollte mindestens zwölf Grad warm sein. Besonders gut eignet sich der Mai, grundsätzlich ist eine Anwendung aber von April bis September möglich.