Ist die Tapinoma Magnum gefährlich?
Für uns Menschen ist die Ameise nicht gefährlich, da sie uns keine schmerzhaften Bisse zufügt. Der Schaden an der Infrastruktur kann jedoch enorm sein. Durch das massive Unterhöhlen sacken Wege oder Terrassenplatten ab und Ernten können ausfallen.
Wie bekämpft man die Tapinoma Magnum?
Herkömmliche Hausmittel wie Zimt, Backpulver oder Essig stoßen bei Tapinoma magnum schnell an ihre Grenzen. Da die Kolonien so tief und weit verzweigt sind, braucht es gezielte Methoden
Biologisch: Die Heißwasser Behandlung ist eine hocheffektive und umweltfreundliche Lösung. Dabei wird heißes Wasser direkt in den Boden eingebracht, um die Nester in der Tiefe zu erreichen. Gerade bei großen Befallsflächen ist dies oft der einzige Weg, die Kolonie nachhaltig zu bekämpfen. Wir von Knoll arbeiten fast ausschließlich nur mit der Heißwassermethode.
Chemisch: Ködergele können wirken, da sie von den Arbeiterinnen ins Nest getragen werden. Allerdings bekämpfen Kontaktgifte oder Sprays meist nur die Tiere an der Oberfläche, während die Königinnen in der Tiefe unbeschadet weiter produzieren. Ebenfalls muss erwähnt werden, dass seit 2025 chemische Produkte für den Privatanwender stark reglementiert wurden.
Nützlinge: Eine weitere biologische Möglichkeit ist der Einsatz von Nematoden. Diese Nützlinge können helfen, den Besatz im Boden auf natürliche Weise zu behandeln und die Ausbreitung zu mindern. Wir von Knoll Kammerjäger haben damit allerdings noch keine Erfahrungen.
Weitere Infos finden Sie aber bei unserem Partner: Biohelp